Petra Doering - "Der Mensch ist die Medizin des Menschen"



Herzlichen Glückwunsch zur Ihrer Entscheidung, nicht mehr zu Rauchen!
Rauchen ist mehr als nur eine Sucht, Rauchen ist eine Lebensstrategie. Die Zigarette begleitet alle Lebenslagen. Man raucht, um nicht einzuschlafen, man raucht, um sich zu beruhigen, man raucht, wenn man unsicher ist, man raucht, um zu entspannen oder wenn man sich langweilt. Ohne Zigarette werden die Hände zu „Gegenständen“, die irgendwie im Weg sind. In der Linken eine Zigarette und in der Rechten ein Sektglas, so bieten wir der Welt die Stirn! Rauchen ist nicht nur ein Verlangen nach der vegetativen Regulation durch Nikotin. Für den Abhängigen ist das Rauchen eine Stütze beim Ringen um Selbstbewusstsein, ein Weg, sich zu beruhigen, ein Weg zur Selbstfindung, die Anregung, sich noch einmal aufzurappeln. Wer mit dem Rauchen aufhört, muss also weitaus mehr leisten, als lediglich sein durch Nikotinmangel entstandenes Verlustgefühl zu kompensieren. 

Jeder, der sich vom Rauchen befreien will, muss für die Zeit nach dem Entzug Alternativen zur täglichen Lebensbewältigung vorhalten. Und natürlich benötigt er für den Entzug Kraft – häufig mehr Kraft, als zur Verfügung steht.

Akupunktur gegen das Rauchen
Die Suchtakupunktur reduziert Entzugsfolgen wie Tremor, Nervosität, Aggressivität, Kreislaufbeschwerden, Übelkeit usw. ganz oder zumindest auf ein Minimum. Der Patient hat nachweislich kein körperliches Bedürfnis nach einer Zigarette, und für jene, die die Kur dann doch abbrechen, tritt ein, dass sie zunächst einige Zigaretten „brauchen“, ehe der alte „Wohlgeschmack“ zurückkehrt. Ihre Entscheidung sollte bewusst und wohlüberlegt getroffen sein! Ein spontaner Entschluss – „Mal sehen, was die Therapie so leistet“ bringt meist nicht den gewünschten Erfolg.

Hilfreiche Tips: 
  • Verzichten Sie in den ersten Wochen strikt auf Alkohol. 
  • Vermeiden Sie „typische“ Situationen und schaffen Sie alte Muster ab, z.B. Zigarette zur Tasse Kaffee, nach dem Essen, beim Telefonieren etc.
  • Klein geschnittenes Obst und Gemüse, sowie kleine Schlucke Wasser hilft die „Leere“ im Mund auszufüllen.
  • Verschaffen Sie sich ausreichend Bewegung an der frischen Luft. Der Sauerstoff, der z.B. bei einem Waldspaziergang nun aufgenommen verschafft ein angenehmes Wohlgefühl.
  • Vereinbaren Sie sofort bei Entzugsymptomen einen neuen Termin.
  • Jeder Mensch ist ein Individuum und genau so individuell muss auch die Therapie gestaltet werden.
  • Sehen Sie einen gescheiterten Versuch nicht als verlorenen Kampf, sondern bleiben Sie dabei, denn nur wer aufgibt, kann nicht gewinnen!

Viel Erfolg!




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