Petra Doering - "Der Mensch ist die Medizin des Menschen"


Mit Akupunktur gegen Allergien

Die Akupunktur wird immer häufiger gegen Heuschnupfen angewendet. Dies geschieht vorwiegend als ergänzende Therapie. Wie auch bei anderen Allergien hat sich in der Praxis die Akupunktur bei Heuschnupfen bewährt.

Die Behandlung der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) mittels Akupunktur verfolgt grundsätzlich zwei Ansätze: während der effektiven Pollenflugzeit liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf der Linderung der Symptome. In der übrigen Zeit wird die individuelle Konstitution gestärkt um den Körper zu stärken und somit auch gegen die Ursachen der Allergie anzugehen. Mit der Akupunkturbehandlung kann daher an sich jederzeit begonnen werden, empfehlenswert ist es aber, jeweils etwa ein bis zwei Monate vor dem Start der Pollensaison damit zu beginnen.
Die Behandlungsdauer richtet sich ganz nach der Stärke der Symptome und der zugrundeliegenden Ursachen. In der Regel ist jedoch schon nach der ersten Behandlung eine erste Besserung der Symptome spürbar.

 
 
Die Akupunktur gemäss TCM bei Heuschnupfen etwas mehr im Detail erklärt: gemäss der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM wird die Lebensenergie der oberen Atemwege bei Heuschnupfen gestaut. Dadurch kommt es zu vermehrter Sekretproduktion der Nasenschleimhäute und einer Überreizung in Form von Jucken und Rötung. Die tiefere Grundlage bei Heuschnupfen ist jedoch eine Schwächestörung der Lunge. Die Therapie der Akupunktur ist auf die Stärkung der geschwächten Lunge ausgerichtet und soll einen ausgleichenden Effekt haben. Mit Hilfe der Akupunktur kann der Füllstand der oberen Atemwege ausgeglichen und so die normale Funktion der Schleimhäute wiederhergestellt werden. In vielen Fällen kann bereits im ersten Jahr eine Reduktion der Beschwerden um 50-80% erreicht werden.
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